Namibia

Ein Gastbeitrag von Tangeni Sem Haikali

Einmal während der Ernte sagte meine Mutter zu mir: „Ndee eedula dopife ihadi longifa vali ovanhu oilya ngaashi nale kaya… Ovahnu nale kwali hava longo omapya taadi oilya tai yadeke omaada shili ndee paife osho´aike ngaha, ilo ounyuni tauxulu walye…!?“

Sinngemäß aus meiner Muttersprache Oshiwambo übersetzt meinte sie, „dass es früher ergiebig Regen gegeben hätte und sehr viel größere Erträge erzielt wurden. Im Gegensatz dazu gibt es heute nur noch Dürre, nicht ausreichend Regen… Oder vielleicht sind das schon die Zeichen, dass die Welt bald untergeht…?!“

Ich heiße Tangeni Sem Haikali. Ich komme aus dem Owamboland, einem Gebiet im Norden Namibias. Ich bin 1982 geboren und habe ein Forststudium in Namibia absolviert. Momentan lebe ich mit meiner Familie in Deutschland und bin nach einer entsprechenden Berufsausbildung im Garten- und Landschaftsbau tätig.

Meine Erfahrungen mit den Auswirkungen der Klimakrise in Owamboland beginnen mit der Dürre in den Jahren 1992/93. Am schlimmsten war aber die Dürre im Jahr 1995/96. Da ist viel von unserem Vieh verhungert, vor allem Ziegen und Esel. Und nicht nur das, sondern auch die Lebensmittel für Menschen waren so knapp wie noch nie zuvor in der Region. Das Klima hat sich seither weiter zum Negativen entwickelt. Es gibt keine zuverlässigen Regenfälle mehr. Der Regen ist nicht mehr ausreichend.

Geologische Hintergrundinformation über das Land Namibia

Namibia liegt im südwestlichen Afrika südlich des Äquators zwischen 17° und 29° südlicher Breite sowie 11° und 25° östlicher Länge. Namibia ist in fünf verschiedene geographische Gebiete geteilt: das Zentralplateau (the Central Plateau), die Namibwüste (Namib Desert), die Große Randstufe (Great Escarpment), das Buschfeld (Bushveld) und die Kalahariwüste (Kalahari Desert).

Im Norden grenzt Namibia mit ca. 1376 km und im Nordosten mit ca. 233 km Grenzlänge an Sambia. Im Osten grenzt Namibia an Botswana und Zimbabwe mit ca.1360 km gesamter Grenzlänge und im Süden an Südafrika mit ca. 855 km. Im Westen verläuft die Atlantische Küstenlinie mit ca. 1572 km von Süd nach Nord.

Das gesamte Staatsgebiet Namibias umfasst etwa 824.292 Quadratkilometer. Namibia ist landschaftlich im Wesentlichen durch zwei Wüsten geprägt: Im Westen durch die von der südafrikanischen Provinz Nordkap bis weit nach Angola hineinreichende Namib und im Osten durch die Kalahari. Zwischen beiden Wüsten liegt das durchschnittlich 1700 Meter hohe Binnenhochland, das um die Hauptstadt Windhoek herum auch die 2000-Meter-Marke überschreitet. Einer der markantesten Berge ist der Etjo, höchster Berg jedoch ist der rund 2600 Meter hohe Königstein im Brandbergmassiv nicht weit von der Küste, etwa 200 Kilometer nördlich der Küstenstadt Swakopmund. Im Osten geht das Binnenhochland allmählich in das rund 1200 Meter hoch gelegene Kalahari-Hochland über, das von Trockenvegetation bedeckt ist.

Historisches – ein kurzer Überblick der namibischen Geschichte seit 1486

Die ersten historischen Spuren im heutigen Namibia zeugen in Form von zahlreichen Felsmalereien vom uralten Nomadentum der San ab ca. 5000 v. Chr.

Doch der erste Europäer, der 1486 namibischen Boden betreten hat, war wohl der Portugiese Diogo Cão auf seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien entlang der westafrikanischen Küste. Das ist das erste historisch belegte Ereignis in der namibischen Geschichte. Zu dieser Zeit schien Namibia die Europäer nicht weiter zu interessieren. Das weite, trockene Land war nicht attraktiv genug, um sich dort niederzulassen und die sichtbaren Schätze des Landes versprachen keinen Reichtum. Doch während der folgenden Jahrhunderte weckte vor allem die namibische Küste, später auch das Inland, das Interesse der westlichen Welt. Ende des 18. Jahrhunderts war es die Küste um Walvis Bay für die Walfänger, im 19. Jahrhundert Guano von den Pinguininseln, später Kupfer und andere Bodenschätze, die das Hauptinteresse der Europäer beinhalteten.

Ende der 1870er Jahre wurde die Küste schließlich als Instrument zur Machtdemonstration und zum Machtgewinn entdeckt. Die Briten waren die ersten, die ein Stück Land zu ihrem Besitz erklärten – Walvis Bay. Und nachdem Adolf Lüderitz am 1. Mai 1883 einen Teil der südlichen Küste Namibias käuflich erwarb (für 260 Gewehre und 10.000 Reichsmark), war der erste Schritt zur deutschen Kolonie getan. Im Jahre 1884 erklärte der deutsche Reichskanzler Bismarck die Deutsche Schutzherrschaft für dieses Gebiet. Deutschland hatte seine erste Kolonie.

Durch die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika wurden immer mehr Siedler aus Deutschland nach Südwestafrika gebracht. Die Gesellschaft verkaufte und verpachtete Land ohne jeglichen Respekt für die rechtmäßigen Besitzer. Innerhalb von zwei Jahren weiteten die Deutschen ihr Herrschaftsgebiet mit einem Dutzend sog. „Schutzverträge“ (Protection Agreements) auf die Größe des heutigen Namibias aus. Und nachdem im Jahr 1890 die Hauptstadt Windhoek als zentraler Knotenpunkt gegründet wurde, begann die systematische Besiedlung durch Deutsche. In den folgenden Jahren wurde Straßen, Eisenbahn, Farmen, Dörfer, Militäreinrichtungen, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser und vieles mehr errichtet.

Die Nama waren die erste Bevölkerungsgruppe, die 1893 einen Aufstand gegen die Kolonialherren probte. Sie kapitulierten am 15. September 1894 unter ihrem Anführer Hendrik Witbooi. Zehn Jahre später folgte von Okahandja ausgehend der berühmte Hereroaufstand, der am 11. August 1904 mit der bekannten Schlacht am Waterberg blutig niedergeschlagen wurde.

Ungeahnt war das Ende der deutschen Kolonie Südwestafrika mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 schon zum Greifen nah. Anfang 1915 begannen südafrikanische Truppen einen Feldzug gegen Deutsch-Südwestafrika. Nachdem der einzige Hafen Swakopmund erobert und Windhoek am 11. Mai 1915 gefallen war, kapitulierte Deutsch Südwestafrika am 9. Juli 1915. Das Ende der Deutschen Ära in Namibia war gekommen.

Dieses Ereignis resultierte in einer Militärregierung Südafrikas ab 1915. Es folgten verschiedene, leider erfolglose Aufstände gegen Südafrika. Südwestafrika wurde als 5. Provinz Südafrikas geführt und in den darauffolgenden Jahren begann ein noch dunklerer Teil der Geschichte Namibias:

Mit Einführung der Apartheidpolitik folgte eine unbeschreibliche Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung, die noch bis Ende der 1980er Jahre andauern sollte. Doch die Haltung Südafrikas gegenüber der sog. 5. Provinz stieß auf internationale Ablehnung. Auch innerhalb des Landes begann sich Ende der 1950er Jahre eine Opposition zu formieren, die letztendlich in die Gründung der SWAPO (South West Africa People’s Organisation) mündete. Wiederholt wurden 1964 die Vereinten Nationen gegen die verstärkte Unterdrückungspolitik aktiv, was allerdings wieder zu keinerlei Erfolg führte.

In der Zwischenzeit eröffnete die SWAPO 1966 den Guerillakrieg gegen die südafrikanischen Truppen, indem sie das Gebiet von Basen in Sambia und später auch im südlichen Angola infiltrierten. Der lange Kampf um die Unabhängigkeit spitzte sich zu. Nachdem die SWAPO 1968 den Vereinten Nationen die Umbenennung in Namibia vorgeschlagen hatte, wurde sie 1973 die einzige von der UN akzeptierte Stellvertretung der namibischen Bevölkerung. Von 1984 bis 1986 wurde eine Übergangsregierung bestimmt, die versuchte eine interne politische Lösung basierend auf der UN Resolution 435 zu finden. Die SWAPO lehnte es ab mit dieser Regierung zu kooperieren und verstärkte stattdessen den Guerillakrieg. Schließlich änderte Südafrika 1988 zeitgleich mit der Entspannung des Ost-West-Konflikts seine Haltung. Nachdem die UN Resolution 435 am 1. April 1989 in Kraft getreten war, konnten die ersten 40.000 Exilanten nach Namibia zurückkehren, unter ihnen auch Gründer der SWAPO Sam Nujoma. Während der ersten freien Wahlen im November 1989 gewinnt die SWAPO 41 von 72 Sitzen. Kurz darauf verlassen die letzten südafrikanischen Truppen das Land. Namibia ist frei!

Anfang 1990 wählt das namibische Parlament den “Vater der Nation” Sam Nujoma als ihren ersten Präsidenten. Doch der wichtigste Tag für die Zukunft Namibias ist mit Sicherheit der 21. März 1990, als die namibische Verfassung angenommen und feierlich die Unabhängigkeit ausgerufen wurde.

Nach 106 Jahren Kolonialismus, unzählbaren blutigen Aufständen und 24 Jahren Guerillakrieg ist Namibia unabhängig.

In den ersten Jahren der Unabhängigkeit erfolgte die Abschaffung der Homelands durch eine Reform der Regional- und Kommunalverwaltung in der 13 gleichberechtigte Regionen die Homelands ablösten, die Einführung des Namibiadollars [N$], Landreformen und mehr, um Schritt für Schritt die Wunden der Geschichte zu überwinden.

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Das Owamboland

Das Owamboland ist eine größere Region im Norden Namibias ca. 800 km entfernt von der Hauptstadt Windhoek. Das Owamboland liegt zwischen 18° 00′ 00″ südlicher Breite sowie 16° 00′ 00″ östlicher Länge. Das Gebiet ist ein hohes, sandiges Hochwasserplateau, überwiegend eben, auf ca. 1100 m ü. NN und umfasst eine Gesamtfläche von ca. 56072 km2. Es ist ein Teil des wesentlichen größeren Kalaharibeckens und hat über Jahrmillionen bis zu 500 m mächtige Feinsedimente von Flüssen und flachen Seen akkumuliert (Kalahari Sequence). In der oberen Bodenschicht sind heute sandig-tonige Sedimente aus Seen zu finden, die im damals schon heißen Klima größtenteils verdunstet sind. Dadurch blieb eine hohe Konzentration von Salzen zurück, die heute die überwiegend brackische Eigenschaft des Grundwassers verursacht.

Besonderes für die Region ist eine lebendige Mixtur aus verschiedenen Böden, die durch die häufige Umlagerung der Substrate durch Wasser und Wind entstanden ist. Sande sind primär in der oberen Bodenschicht zu finden, während Schluffe und Ton sich in den tieferen Bodenschichten sammelten. Typisch für aride Bedingungen sind die geringe Fruchtbarkeit, Neubildungen und Entwicklungstiefe der Böden. Ein besonderes landschaftliches Merkmal des Owambolandes ist die große Zahl der dort wachsenden Makalanipalmen (Hyphaene petersiana) und große Oshanas (breite Trockentäler, die nur periodisch in der Regenzeit Wasser führen).

Der durchschnittlichen Regen in Owamboland variiert zwischen 350 und 550 mm. In früheren Zeiten erstreckte sich die Regenzeit von ca. Oktober bis in den März hinein. Heutzutage hat sich der Regen um mindestens 2 – 3 Monate nach hinten verschoben und ist bei Weitem nicht mehr ausreichend. Das heißt der Regen kommt sehr spät und fällt im Vergleich von bis zu über 1000 mm vor ca. 50 Jahren inzwischen sehr gering aus. Große jährliche und regionale Schwankungen der Regenfälle, steigende Temperaturen und Überflutungen sind Merkmale der Klimakrise in Owamboland.

Die Ovawambos – die größte Bevölkerungsgruppe in Namibia – besiedelten dieses Gebiet schon zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert und lebten sehr traditionell. Erst im 19. Jahrhundert drangen die ersten Europäer ins Siedlungsgebiet der Ovawambo vor. Unter den ersten waren hierbei Francis Galton (England), Karl Johan Andersson (Schweden) und Carl Hugo Hahn (Lettland). Ihnen folgten bald Missionare, die im Owamboland ihre Tätigkeit aufnahmen. Etwas später folgten dann Händler, welche vor allem Elfenbein sowie Straußeneier, -federn und -fleisch im Tausch gegen Waffen, Munition, Kleidung oder Pferde erwarben.

Wirtschaft in Owamboland

Traditionell wird im Owamboland die Selbstversorgungswirtschaft oder sogenannte Subsistenzwirtschaftsysteme betrieben. In der  überwiegend bäuerlichen Ovawambokultur dominiert Feldbau und/oder Viehhaltung. Die Hauptanbaukultur sind besonders trockenheitsresistente Hirsearten (Mahangu und Sorghum), aus der der alltäglich ein dicker Brei (Grundnahrungsmittel) gekocht und das nahrhafte traditionelle Getränk Oshikundu gebraut wird. Angebaut werden neben Hirse und Sorghum auch Mais, Bohnen, Kürbisse, Melonen, Erdnüsse und neuerdings, je nach der natürlichen Voraussetzung des Gebiets, auch Reis.

Traditionell übernahmen früher Frauen die Feldarbeit, ebenso das Töpfern und das Flechten von Korbwaren aus Blättern der Makalanipalme. Rinderhaltung und Schnitzarbeiten oblagen den Männern.

Rinder wurden bis in jüngste Zeit vor allem als Milchvieh gehalten und nur bei besonderen Anlässen geschlachtet. Heutzutage werden sie auch in die Fleischfabrik nach Oshakati geliefert. Ziegen und Hühner stehen dagegen auch auf dem alltäglichen Speiseplan.

Wasserversorgung im Owamboland

Generell ist Wasser in Namibia ein sehr kostbares Gut. Im Norden Namibias sind viele Menschen von Trinkwasser aus dem Nachbarland Angola abhängig. Viele Siedlungen werden hier über Kanäle und Pipelines aus dem Fluss Kunene an der namibisch-angolanischen Grenze und dem Calueque-Stausee in Angola versorgt. Die Hauptwasserversorgung wird durch NAMWATER, einem Staatsbetrieb, sichergestellt. Sie sorgen dafür, dass das Wasser gereinigt ist und für die Menschen konsumierbar ist. Allerdings lassen sie sich das auch gut bezahlen.

Auswirkung der Klimakrise in Owamboland

In Owamboland herrscht ein semi-arides Klima. Charakteristisch hierfür sind eine Regen- und eine Trockenzeit. Früher fielen 96% des gesamten Jahresniederschlages in den ersten Sommermonaten ab ca. Oktober. Es wird ein Jahresmittel von ca. 400 – 500 mm erreicht.

Besonders der Kleinackerbauern sind stark vom Klimawandel betroffen: Temperaturen steigen, die Regefälle schwanken sehr stark, Dürreperioden und Überflutungen treten häufiger auf und erschweren damit die Landwirtschaft. Der Zugang zu sauberem Wasser wird dadurch auch deutlich verschlechtert.

Die Dürre verringert die Verfügbarkeit von Wasservorräten im Inland, was zu einem begrenzten Anbau von Kulturpflanzen und reduzierter Viehhaltung in Owamboland geführt hat. Dies resultiert in Nahrungsmittelknappheit für Menschen und Mangel an Weideland für das Vieh.

Aus diesen Gründen betreiben die Bauern Wanderfeldbau und roden periodisch neue Flächen. Durch dieses Vorgehen wird die Desertifikation weiter gefördert.

Durch plötzlich eintretende, sehr starke Regenfälle tritt außerdem Erosion auf. Diese Ereignisse nehmen in der letzten Jahren im Owamboland stark zu. Eine Ursache hierfür ist die Tatsache, dass durch die Dürre weniger Pflanzen auf der Oberfläche wachsen. Daher fließt das Oberflächenwasser mit hoher Geschwindigkeit ab – der Widerstand von Pflanzen fehlt. Durch den raschen Abfluss des Oberflächenwassers nimmt die Erosion zu und ist kaum zu verhindern. Stürmischer Wind, verursacht durch den El Nino, tritt heutzutage gehäuft im Owamboland auf und verstärkt den Effekt noch.

Viele Familien in den traditionellen Dörfern im Owamboland (Homesteads) sind besonders betroffen und müssen ihre Feldarbeiten anders planen und soweit wie möglich an die Veränderungen des Klimas anpassen. Die Bodenbearbeitung der Felder beginnt später, auch werden die Felder kaum noch gedüngt, da dieser durch die Trockenheit kaum in den Boden eindringen kann. Wenn die traditionellen Anbaumethoden nicht mehr ausreichend Ertrag bringen, dann sind es vor allem die Frauen, die eine Alternative für die Ernährung der Familie finden müssen.

Denn sie sind es, die traditionell die Hauptverantwortung für die Versorgung der Familie mit Nahrungsmitteln, Wasser und Brennholz tragen.

Umgang mit den Auswirkungen der Klimakrise im Owamboland

Es sind überwiegend die Industrieländer, die mit hohen CO2-Emissionen zur Klimakrise beitragen. Die Leidtragenden sind aber die Länder des globalen Südens. Doch wollen sie nicht tatenlos zuschauen, wie Dürren, Überflutungen, Erosion und Desertifikation ihr Land zerstören, weswegen auch in Namibia verschiedene Projekten etabliert werden, um gegen die Auswirkungen der Klimakrise zu kämpfen bzw. diesen entgegen zu wirken.

Die Regierung hat in Zusammenarbeit mit den Gemeinden durch Community Based Resource Management (CBRM) – gesellschaftsbasiertes Ressourcenmanagement – einige drastische Maßnahme ergriffen, mit denen die nachhaltige Nutzung von Ressourcen gefördert werden.

Damit hat die namibische Regierung zahlreiche Initiativen gestartet, um dem Thema Klimakrise gerecht zu werden, der Zerstörung der biologischen Vielfalt Einhalt zu gebieten sowie das sensible und sehr verwundbare Ökosystem zu schützen.

Natürlich soll jeder Mensch seinen Beitrag dabei leisten, um der Klimakrise gegen zu steuern und so eine bessere Zukunft für alle zu sichern. Die Lebensgrundlage im Owamboland wird von Desertifikation, Erosion, Wassermangel, Überflutungen und steigenden Temperaturen bedroht – ausgelöst durch der Klimakrise und den daraus resultierenden Naturkatastrophen!

Deswegen haben wir für das Owamboland ein Wiederaufforstungprojekt (PetaMo) geplant. Zentrales Thema ist die Wiederansiedlung zweier einheimischer Pflanzen, die großen medizinischen Nutzen haben. Aktuell sind diese als sehr gefährdet und vom Aussterben bedroht einzustufen. Dies möchten wir verhindern! Auf diese Weise wirken wir außerdem der Entwaldung, Desertifikation und den weiteren bereits genannten Auswirkungen der Klimakrise im nördlichen Namibia entgegen. Durch das Projekt werden außerdem Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen und bietet somit vor allem den Frauen die Perspektive sich für eine Zukunft im Ovamboland zu engagieren und etwas zum Familieneinkommen beizutragen.

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